Case-Study · Eigenes Produkt

Renzom: Game-Hosting Plattform End-to-End gebaut.

Build-Zeitraum: ~6 Monate ≈ 9 Min. Lesezeit

Ausgangslage

Game-Hosting ist ein gesättigter Markt mit großen Anbietern, die ihren Stack vor Jahren zementiert haben. Die Wahrheit dahinter: Die meisten Hoster sind Re-Seller von Pterodactyl mit weiß-gelabelter Frontseite. Der Stack ist alt, die Performance mittelmäßig, das Spieler-Erlebnis vorhersehbar.

Renzom sollte das anders machen. Eigene Hosting-Engine, kompromisslose Performance, sauberes UX, mehrsprachige Vermarktung – und keine Vendor-Abhängigkeit. Das ganze als 09Clicks-Eigenproduktion: Solo-Engineer, klare Roadmap, kein Investoren-Druck.

Was wir gebaut haben

Wie wir es gebaut haben

Architektur

Drei Schichten:

  1. Edge / Frontend: Next.js auf Vercel. Statische Storefront-Seiten + dynamisches Customer-Panel. CDN-cached, mit Edge-Functions für Auth-Middleware.
  2. Application / API: TypeScript-API mit Prisma + PostgreSQL. Sauberer Domain-Layer (Subscription, Server, User, Provisioning) statt Spaghetti-Queries.
  3. Hosting-Engine: Eigener Service auf den Dedicated-Servern. Spricht über interne API mit der Application-Schicht. Kümmert sich um Container-Lifecycle und Ressourcen-Allocation.

Stripe als Source-of-Truth für Billing

Wir haben uns früh entschieden: Stripe ist die Wahrheit, unsere DB ist der Cache. Jede Subscription-Änderung läuft über Stripe-Events; unser System reagiert idempotent. Das spart spätere Inkonsistenz-Bugs („Kunde hat bezahlt, aber Server läuft nicht“) und ist 24/7-resilient.

Webhook-Architektur: Stripe → Webhook-Endpoint → Queue → Worker → Provisioning-API → Hosting-Engine. Jeder Schritt loggable und retry-fest.

Provisioning ohne manuelle Schritte

Klassischer Game-Hoster braucht oft 30+ Minuten Provisioning – Tickets, Mail-Bestätigungen, manuelle Server-Allocation. Bei Renzom: Stripe „payment.succeeded“ → Provisioning startet automatisch → in unter 5 Minuten ist der Server live, der Kunde bekommt eine Begrüßungs-Mail mit Login-Daten und einen Discord-Ping.

Mehrsprachige Vermarktung als Frontend-First

i18n auf Next.js-Ebene mit statischen Routen pro Sprache. Sauberer hreflang-Output, sprachspezifische Sitemap-Einträge, lokalisierte Schema.org-Daten. Damit ist Renzom in DACH genauso indexiert wie in EU-Märkten – ohne Subdomain-Wildwuchs.

Was die Erfahrung uns gebracht hat

Renzom ist nicht nur ein Produkt – es ist ein End-to-End-Beweis. Wir wissen seitdem konkret, was es bedeutet, eine SaaS-Plattform inklusive Bare-Metal-Infrastruktur ohne Vendor-Lock-In zu betreiben:

Diese Tiefe nehmen wir in jedes Kunden-Projekt mit. Auch wenn der Scope eine Landing Page ist.

Was Sie davon haben

Wenn Sie 09Clicks beauftragen, bekommen Sie nicht „WordPress-Plugins zusammenstecken“. Sie bekommen jemanden, der weiß, wie eine durchgebaute Plattform aussieht – inklusive der unsichtbaren Schichten (Server, Webhooks, Idempotenz, Multi-Tenant), die ein Projekt morgen noch tragen.

Konkret übersetzen sich die Renzom-Lessons in Kunden-Projekten zu:

Stack auf einen Blick

SchichtTechnologien
InfrastructureLinux Bare-Metal · Dedicated Server · Monitoring · Backup-Pipeline
Hosting-EngineCustom Service · Container-Lifecycle · Ressourcen-Quoting
ApplicationTypeScript · Prisma · PostgreSQL · Webhook-Worker
Frontend / PanelNext.js · Vercel · Edge Auth · i18n · Tailwind
BillingStripe Subscriptions · Customer Portal · Dunning · Refunds
Comms / OpsDiscord API · Resend / Postmark · Sentry · GitHub Actions

Brauchen Sie diese Tiefe für Ihr Projekt?

Vom Lighthouse-100-Webseite bis zur eigenen Plattform: Wir bauen mit derselben Sorgfalt wie für Renzom – nur passend skaliert auf Ihr Budget und Ihren Scope.

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